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E-Bike versichern: Über die Hausrat oder eine Fahrrad Vollkasko?

E-Bikes sind auf dem Vormarsch. Sie sind praktisch und effizient. Privat und gewerblich ersetzen sie immer häufiger den PKW oder Firmenwagen. Doch sie bergen auch ein hohes finanzielles Risiko im Schadensfall oder bei Diebstahl. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Fahrrad Vollkasko und andere Möglichkeiten, das E-Bike gegen Fahrraddiebstahl zu versichern. Auf Wunsch vergleichen wir für Sie alle Tarife, damit Sie die beste Versicherung für sich oder Ihre Diensträder erhalten.

Achtung: Für E-Bikes oder sogenannte S-Pedelecs, die schneller als 25 km/h fahren und eine Motorleistung von mehr als 250 Watt haben, gilt ein anderer Versicherungsschutz! Diese gelten als Kleinkrafträder und müssen als Mofa angemeldet werden. Sie benötigen eine Haftpflichtversicherung und ein Versicherungskennzeichen für den Straßenverkehr.

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Auf einen Blick: Hausratversicherung vs. Fahrrad-Vollkasko

Hausratversicherung inkl. Fahrradklausel Fahrrad-Vollkasko
Versicherungsumfang alle Fahrräder des Haushalts nur ein Fahrrad
Erstattung 1 bis 5 % der gesamten Versicherungssumme Neuwert des Fahrrads
Beiträge abhängig von Versicherungssumme, Wohnort Wert des Fahrrads, Wohnort
Leistungen bei Diebstahl, Schäden durch Brand, Wasser- und Unwetterschäden Diebstahl, Teilediebstahl, Vandalismus, Unfall- und Sturzschäden, Pannen, Material- und Konstruktionsfehler, Elektronikschäden (Akku und Motor)
Mögliche Voraussetzungen Vorgaben zum Fahrradschloss Mindestkaufpreis, Höchstalter, Vorgaben zum Fahrradschloss

E-Bike Versicherungen: Trendwelle treibt Tarife in die Höhe

Der Trend zu E-Bikes und Pedelecs ist ungebremst. Mittlerweile zählt jedes zehnte Fahrrad zu den motorisierten. Dafür gibt es gute Gründe: Das Auto wird häufiger stehen gelassen, der CO2-Ausstoß reduziert, man findet im Großstadtdschungel immer einen Parkplatz. Nicht zu vergessen der Fahrkomfort über lange Strecken und Steigungen hinweg. Für ältere Menschen, aber auch Geschäftsleute und Berufspendler, sind die Fahrräder mit elektrischem Zusatzantrieb eine praktische und effiziente Alternative zum PKW. Selbst bei jungen Leuten hat sich das E-Bike sowie das E-Mountainbike etabliert. Doch der Spaß hört schnell auf, wenn das teure Fahrrad gestohlen wird, beschädigt ist, der Akku oder Elektronik versagen. Gut, wenn dann die Fahrradversicherung zahlt. Doch wann zahlt die überhaupt? Und lohnt sich eine Fahrrad-Vollkasko über Jahre hinweg noch?

Fakt ist: Mit der steigenden Anzahl der Elektrofahrräder steigt auch die Diebstahlquote – und somit die Nachfrage nach Fahrradversicherungen. Die treibt bekanntlich nicht nur die Preise in die Höhe, sondern auch die Angebotsvielfalt. Ähnlich wie beim PKW gilt es nun auch für die E-Bike Versicherung sorgfältig abzuwägen sowie Preise und Leistungen zu vergleichen:

Genügt ein reiner Diebstahlschutz für das E-Bike oder sogar eine Zusatzklausel in der Hausratversicherung? Oder möchte man auch den Verschleiß, Stürze oder Unfälle, den Akku und den Motor mit absichern? Dann fährt man am besten mit einer Fahrrad-Vollkasko.

Warum das E-Bike versichern?

Für den Kauf eines E-Bikes oder Pedelecs werden – je nach Ausstattung und Leistung – schnell zwischen 2000 und 5000 Euro fällig. Die Wahrscheinlichkeit, das teure Elektrofahrrad nach einem Diebstahl wiederzubekommen liegt unter 10 Prozent. Eine spezielle Fahrradversicherung schützt den Besitzer vor dem finanziellen Schaden und erstattet im besten Fall den hohen Kaufpreis. Außerdem kommt die Versicherung bei Beschädigung, Stürzen oder Unfällen für die Reparatur und teure Ersatzteile auf. Im Rahmen einer E-Bike Versicherung sind in der Regel auch der Akku, Motor und Elektronik abgedeckt – wichtige und teure Komponenten im Schadensfall.

Wann ist das Fahrrad über die Hausrat versichert?

Mit der anhaltenden Nachfrage nach E-Bikes, sind die teuren Zweiräder folglich auch bei Fahrraddieben immer beliebter geworden. Doch die Fahrradversicherung kann über Jahre hinweg oftmals den Wert des Fahrrads übersteigen. Mittlerweile gibt es gute Hausratversicherungen, die einen Diebstahlschutz für Fahrräder und auch E-Bikes beinhalten oder einen Extraschutz über eine Fahrradklausel anbieten. Vorteil: Mit der Hausrat sind alle Fahrräder des Haushalts versichert. Allerdings sollte man hier die Bedingungen genau überprüfen. Mögliche „Fallen“ bei der Hausratversicherung:

  • In älteren Verträgen findet man noch häufig die sogenannte „Nachtklausel“. Hier greift der Versicherungsschutz der Hausrat nur zu bestimmten Tageszeiten. So kann es durchaus sein, dass der Fahrraddiebstahl zwischen 22 und 6 Uhr nicht versichert ist.
  • Es wird nicht zwingend der komplette Kaufpreis erstattet. Die Höhe des zu erstattenden Betrags richtet sich nach der Versicherungssumme, die für den gesamten Hausrat vereinbart wurde. In der Regel sind das zwischen einem und fünf Prozent der gesamten Versicherungssumme. Das kann bei einem neuen und teuren E-Bike nur ein Bruchteil des eigentlichen Werts sein.
  • Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass das Fahrrad bzw. das E-Bike sicher abgeschlossen auf dem eigenen Grundstück oder sogar nur aus dem abgeschlossenen Gebäude entwendet wurde. Wird das Rad jedoch beim Einkaufen oder auf einem Ausflug gestohlen, zahlen viele Hausratsversicherungen nicht ohne entsprechende Fahrradklausel.

Bei Brand, Wasserschaden oder Unwetterschäden wie Sturm, Hagel oder Überschwemmungen ist ihr Fahrrad in der Regel immer über die Hausrat mitversichert. Verschleiß, Unfälle, Vandalismus, Akku und Elektronikschäden sind jedoch nicht versichert. Die Leistungen sind von Anbieter zu Anbieter sehr verschieden.

Tipp: Wer sowieso beabsichtigt, eine Hausrat abzuschließen, sollte sich über den Extraschutz gegen Fahrraddiebstahl informieren und die Tarife vergleichen. In der Regel kostet der Aufpreis für eine entsprechende Fahrradklausel nur wenige Euro.

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Kann man das E-Bike nur gegen Fahrraddiebstahl versichern?

Für die meisten Radler hat der Diebstahlschutz für das Elektrofahrrad – oder auch das teure Mountainbike – oberste Priorität. Dafür gibt es Versicherungstarife, die ausschließlich den Diebstahl (und manchmal Vandalismus) absichern sowie für mit dem E-Bike fest verbundene Teile wie Lenkrad, Pedale, Sattel etc. Diese Absicherung gilt dann selbstverständlich (im Gegensatz zu den o.g. Nachtklauseln) 24 Stunden und auch, wenn das Rad „unterwegs“ geklaut wird. Voraussetzung ist natürlich auch hier immer, dass das Zweirad sicher abgeschlossen war.

Achtung: Bei einigen Versicherern spielt für die Berechnung der Beiträge die Postleitzahl eine Rolle! In Städten mit hoher Kriminalitätsrate bzw. Diebstahlquote, steigen die Beiträge.

Die meisten Anbieter werben damit, bei einem Fahrraddiebstahl den kompletten Kaufpreis zu erstatten – egal, wie alt es zu diesem Zeitpunkt war. Allerdings sind diese Tarife im Verhältnis nicht die günstigsten. Hier gilt es, die Kosten des Fahrrads und die der Beitragszahlungen genau abzuwägen. Auch der Vergleich mit einer Fahrrad-Vollkaskoversicherung lohnt sich. Oftmals liegt der Unterschied zwischen einem reinem Diebstahlschutz und der E-Bike Vollkasko nur zwischen zwei und vier Euro im Monat.

Wann zahlt die Fahrradversicherung bei Diebstahl?

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass das Rad bei Diebstahl mit einem hochwertigen Schloss sicher abgeschlossen war. Ein Rahmenschloss genügt hier meist nicht. Manche Versicherer schreiben sogar einen Mindestpreis für das Schloss vor, mit dem das Bike abgesichert sein muss. Die eigentliche Krux liegt allerdings darin, nachzuweisen, dass das Fahrrad zum Zeitpunkt des Diebstahls ausreichend geschützt war. Dafür muss man sein Fahrradschloss unbedingt beschreiben können. Einige Versicherer wollen sogar alle vorhandenen Schlüssel sehen, um auszuschließen, dass ein verlorener Schlüssel den Fahrraddiebstahl erst ermöglicht hat.

Tipp: Machen Sie schon beim Kauf des Fahrradschlosses ein Foto davon und bewahren Sie Kaufbelege sowie Ersatzschlüssel gut auf.

Um den Kaufpreis oder den aktuellen Ist-Wert des E-Bikes von der Fahrradversicherung erstattet zu bekommen, unbedingt die Originalrechnung mit Kaufdatum aufbewahren. Außerdem ist eine Anzeige bei der Polizei vorzuweisen. Einige Versicherer verlangen ebenfalls eine vorherige Fahrrad-Codierung bzw. Registrierung mit Rahmennummer, Foto des Rades und Anschrift des Besitzers. Die genauen Bedingungen für die Diebstahl-Versicherung sollten bei jeder Fahrradversicherung im Vorfeld geprüft werden.

Was bringt eine Teilkasko für E-Bikes?

Darüber hinaus bieten einige Versicherer Teilkasko-Tarife an, die in der Regel Gefahren wie Feuer, Explosion, Kurzschluss, Unwetterschäden und Marderbisse abdecken. Welche Deckungen wichtig oder überflüssig sind, muss jeder für sich individuell entscheiden. Doch auch hier macht es Sinn, die Tarife mit denen einer Fahrradklausel in der Hausrat und einer Fahrrad-Vollkaskoversicherung zu vergleichen. Mit der Vollkasko bekommt man einen deutlich besseren Versicherungsschutz, die Beitragssätze sind jedoch angemessener für die Leistungen. Die Preisunterschiede zur Teilkasko sind dagegen gering.

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Wann lohnt sich eine E-Bike Vollkasko?

Eine gute Investition oder teures Vergnügen? Eine Fahrrad-Vollkaskoversicherung lohnt sich vor allem für Pedelecs und E-Bikes mit hohem Anschaffungswert. Neben Diebstahl und Vandalismus sind Unfall- und Sturzschäden, Pannen, Feuchtigkeits- und Elektroschäden, Material- und Konstruktionsfehler, Fahrradzubehör und -Gepäck, Verschleiß und – bei einer guten Vollkasko – ist auch der Akku mitversichert. Motor und Akku machen allein schon oft rund 50 Prozent des Gesamtwertes aus.

Wie lange rechnet sich die Fahrrad-Vollkasko?

Versichert man sein E-Bike gleich für drei Jahre, sinken die Beiträge nochmals. Gerade bei neuen Modellen lohnt sich die Fahrrad-Vollkaskoversicherung für die ersten drei oder fünf Jahre. Danach sollte man nochmal neu abwägen, wie hoch der Verschleiß ist und wie stark der Wert des Fahrrads womöglich gesunken ist. Eine weitere Vollkaskoversicherung rechnet sich nach fünf Jahren meistens nicht mehr. Außerdem staffeln viele Versicherungsunternehmen ihre Entschädigungen nach dem Alter des Rades. Je älter das Rad, desto geringer der Prozentsatz des Kaufpreises, der erstattet wird. Einige Anbieter versichern sogar gar keine gebrauchten Räder oder nur bis zum Alter von einem Jahr. Andere wiederum erst ab einem Mindestkaufpreis von beispielsweise 1000,- Euro.

Was kostet eine gute Versicherung fürs E-Bike?

Die Höhe der Erstattungen richtet sich nach dem Wert des Fahrrads – und dieser ist ausschlaggebend für den Monats- oder Jahresbeitrag. Wer Angebote und Konditionen nicht vergleicht, kann sogar mehr als 500,- Euro jährlich für seine Fahrradversicherung hinblättern. Doch es gibt auch bereits gute Tarife für eine Fahrrad Vollkasko für rund 70 Euro bis 150 Euro im Jahr. Die Monatsbeiträge liegen dementsprechend zwischen sechs und zwölf Euro. Für den im Vergleich hohen Anschaffungswert eines Elektrofahrrads und den Rundumschutz eine gute Investition.

Die genaue Höhe bemisst sich an dem Kaufpreis oder Wert des E-Bikes, in manchen Fällen am Wohnort und an der Sicherheitsstufe des Schlosses. Diese Tarife gelten für Pedelecs und E-Bikes bis max. 25km/h, ohne Versicherungs- oder Führerscheinpflicht. Liegt die Leistung darüber, gelten andere Versicherungsbedingungen. Den Unterschied erklären wir hier.

Wichtig: Die Fahrradversicherung gilt nur für ein versichertes E-Bike. Um weitere Räder abzusichern, benötigen diese einen eigenen Vertrag. In dem Fall lohnt es sich, die Fahrradklausel in der Hausrat zu prüfen oder nachträglich eine abzuschließen. Bei mehreren Rädern in einem Haushalt, kommt man hier oft günstiger weg, wenn man sich einen reinen Diebstahlschutz wünscht.

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Unsere Empfehlung ist ganz klar: Wenn eine Fahrradversicherung für E-Bikes, Pedelecs oder teure Fahrradmodelle in Betracht gezogen wird, dann besser gleich eine Vollkasko wählen und den umfangreichen Versicherungsschutz für den minimalen Aufpreis mitnehmen. Außerdem sollte man bei neuen Modellen einen Mehrjahresvertrag ins Auge fassen – die Unterschiede bei den Jahresbeiträgen machen sich (im wahrsten Sinne) bezahlt.

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