Ratgeber PKV · Stand Oktober 2026

R+V Krankenversicherung: Beitragserhöhung 2027

Die R+V Krankenversicherung erhöht zum 01. Januar 2027 ihre Beiträge in einzelnen PKV-Tarifen. Betroffen sind Beihilfe-Tarife für Beamte und Beamtenanwärter genau wie Vollversicherungstarife für Angestellte, Selbstständige und Freiberufler. Hier geben wir aktuelle Zahlen bekannt und zeigen Möglichkeiten auf, wie Versicherte ihre Beitragskosten senken oder zumindest stabil halten können. Außerdem geben wir eine Einschätzung zur Beitragsstabilität und zukünftigen Beitragserhöhungen der R+V.

Über 18 Jahre Erfahrung

Spezialisiert ausschließlich auf den öffentlichen Dienst seit 2008.

Geprüfte Fachkenntnis

Versicherungsmakler nach §34d GewO mit laufender IDD-Weiterbildung.

Über 2.000 Mandanten

Beamtinnen, Beamte, Anwärter und Pensionäre aus allen Bundesländern.

Absolut ungebunden

Wir sind nicht an Versicherer gebunden und beraten anbieterneutral.

Autor und Aktualisierung

Shahryar Honarbakhsh, unabhängiger Versicherungsmakler für Beamte (§ 34d GewO). Spezialisiert auf Beihilfe und private Krankenversicherung für Beamte seit 2008. Mitglied im Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen e.V.

Stand: 20.10.2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Einige PKV-Tarife der R+V werden zum 01.01.2027 angepasst. Das bedeutet, dass es  in einzelnen Tarifen und Bausteinen zu Preissteigerungen, in anderen zu Beitragssenkungen kommt.
  • Die Beitragserhöhung kann bereits geschlossene und offene Tarife der R+V Krankenversicherung betreffen.
  • Regelmäßige Beitragsanpassungen sind in der privaten Krankenversicherung normal und notwendig, aber nur bis zu einem gewissen Ausmaß. Günstige, zu niedrig kalkulierte und geschlossene PKV-Tarife, in denen kein Neugeschäft nachkommt, steigen oft schneller und stärker.
  • Betroffene sollten die Erhöhung zum Anlass nehmen, den eigenen PKV-Tarif prüfen zu lassen. Oft lassen sich die Beitragskosten durch einen Tarifwechsel innerhalb der eigenen Tarifwelt der R+V optimieren. Auch das Nachjustieren des Leistungsumfangs oder die Erhöhung des Selbsthalts sind Optionen, die man prüfen kann.
  • Ein Anbieterwechsel ist nur für vergleichsweise junge, gesunde und erst wenige Jahre privat Versicherte eine Überlegung wert.

R+V Beitragsanpassung: Was ist bekannt?

  • Die R+V Krankenversicherung plant ab dem 01. Januar 2027 eine Beitragserhöhung in den Grundtarifen für Beamte und Anwärter zwischen 7 und 9 % , während der Beitrag für den Ergänzungstarif gesenkt wird.
  • Ein paar offene AGIL-Tarife für die Krankenvollversicherung (Selbstständige, Angestellte, Freiberufler) werden zwischen 3 und 10 % erhöht, die meisten bleiben stabil.
  • Betroffen sind Neukunden und langjährige Bestandskunden der R+V.
  • Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung fallen nie einheitlich aus: Die Prozentzahlen variieren je nach Altersstufe und gewählten Tarifbausteinen.
  • Wie bei Beitragsanpassungen in der PKV üblich, werden die Informationsschreiben der R+V im Herbst, spätestens im November 2026 an die Kunden per Post rausgeschickt.
  • Fristen: Das Sonderkündigungsrecht (Paragraf 205 Absatz 4 VVG) gilt zwei Monate ab Zugang des Informationsschreibens der R+V. Für den Tarifwechsel (Paragraf 204 VVG) innerhalb des Versicherungsgesellschaft gibt es keine feste Frist.

Welche Tarife der R+V sind 2027 betroffen?

Nachfolgend eine Übersicht über die wesentlichen Anpassungen in einzelnen Tarifen und Tarifbausteinen der R+V Krankenversicherung:

Beitragsanpassungen in Beihilfe-Tarifen (Neukunden)

  • Im Grundtarif BB % kommt es zu einer Erhöhung zwischen +7,4 % bis +8,9 %.
  • Im Grundtarif BH % kommt es zu einer Erhöhung zwischen +7,3 % bis +9 %.
  • Im Ergänzungstarif EB1 kommt es einer Beitragssenkung um -21,0 % bis -21,5 %.
  • Der Baustein für Stationäre Wahlleistung bleibt beitragsstabil.

Beitragsanpassungen in der Krankenvollversicherung: Offene UNISEX-Tarife (Neukunden)

TarifErwachsene Jugendliche Kinder
AGIL classic (CP0U)+ 10%+ 10%+ 14%
AGIL classic (CP3U)stabilstabil+ 15%
AGIL classic (CP1U)stabilstabil+ 15%
AGIL classic (CP2U)stabilstabil+ 16%
AGIL comfort (MP0U)+ 3%+ 3%+ 11%
AGIL comfort (MP1U)stabilstabil+ 9%
AGIL comfort (MP2U)stabilstabil+ 13%
AGIL comfort (MP3U)stabilstabil+ 12%
AGIL premium (TN0U)stabil––
AGIL premium (TN1U)+ 6-7%+8%+7%
AGIL premium (TN2U)stabilstabil+ 18%
AGIL premium (TN3U)stabilstabil+ 16%

Hinweis: Wir aktualisieren die Zahlen sehr gewissenhaft und fortlaufend, sobald uns Änderungen vorliegen – dennoch sind alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit. Die für Sie geltenden Werte entnehmen Sie Ihrem persönlichen Informationsschreiben der R+V. 

Zum Vergleich: Beitragserhöhungen im Vorjahr 2026

Beitragsanpassungen in Beihilfe-Tarifen (Neukunden)
BereichTarifVeränderung der Beiträge ab 01.01.2026
für Erwachsene
Letzte Beitragsanpassung
Beihilfe-TarifBB20Erhöhung um ca. +14%01.01.2023
Beihilfe-TarifBB20EErhöhung um ca. +18%01.01.2023
Beihilfe-TarifBB30Erhöhung um ca. +16,5%01.01.2023
Beihilfe-TarifBH50Erhöhung um ca. +16,61%01.01.2023
BeihilfergänzungstarifEB1Beitragssenkung um ca. -24%01.04.2021
BeihilfergänzungstarifEB2Beitragssenkung um ca. -24%01.04.2021
Stationäre WahlleistungW120EBeitragssenkung um ca. -13,32%01.01.2022
Stationäre WahlleistungW130Beitragssenkung um ca. -18,19%01.01.2022
Stationäre WahlleistungW220EBeitragssenkung um ca. -14,81%01.01.2022
Stationäre WahlleistungW200Beitragssenkung um ca. -16%01.01.2022
Stationäre WahlleistungW230Beitragssenkung um ca. -16,88%01.01.2022
Stationäre WahlleistungW235Beitragssenkung um ca. -15,34%01.01.2022
  • Für Bestandskunden der R+V fiel die Erhöhung niedriger aus, da RfB-Mittel eingesetzt wurden, um die Versicherten im Bestand finanziell zu entlasten.
  • RfB steht für Rückstellung für Beitragsrückerstattung – diese Mittel setzen sich aus den Teilen der Beitragseinnahmen und den Zinserträgen der Versicherungsgesellschaft zusammen.
BereichTarifVeränderung der Beiträge ab 01.01.2026
für Erwachsene
Letzte Beitragsanpassung
AGILCP0UErhöhung um +15,7% bis +16,2%01.01.2025
AGILCP1UErhöhung um +26,0% bis +27,1%01.01.2021
AGILCP2UErhöhung um +23,5% bis +25,9%01.01.2022
AGILCP3UErhöhung um +19,7% bis +22,7%01.01.2024
AGILMP0UErhöhung um +14,6% bis +15,3%01.04.2025
AGILMP1UErhöhung um +16,0% bis +18,2%01.04.2025
AGILMP2Ubeitragsstabil01.01.2025
AGILMP3UErhöhung um +19,0% bis +19,3%01.01.2025
AGILTN0UErhöhung um +14,6% bis +15,8%01.01.2025
AGILTN1UErhöhung um +29,4% bis +33,4%01.01.2023
AGILTN2UErhöhung um +17,7% bis +20,1%01.01.2023
AGILTN3UErhöhung um +23,7% bis +26,2%01.01.2025
AGILWBETUbeitragsstabil01.01.2022
AGILBETUbeitragsstabil01.01.2017
  • Für Bestandskunden der R+V fiel die Erhöhung niedriger aus, da RfB-Mittel eingesetzt wurden, um die Versicherten im Bestand finanziell zu entlasten.
  • RfB steht für Rückstellung für Beitragsrückerstattung – diese Mittel setzen sich aus den Teilen der Beitragseinnahmen und den Zinserträgen der Versicherungsgesellschaft zusammen.

Deine persönliche R+V-Anpassung prüfen?

Unsicher, ob und wie du nach deiner Beitragserhöhung reagieren sollst? Schick uns einfach das Schreiben deiner Beitragsanpassung und wir prüfen, ob eine interne Tarifoptimierung oder ein PKV-Vergleich für dich Frage kommt.

Beitragsstabilität: Ist die PKV der R+V jetzt noch eine gute Wahl?

Die Nachricht über die aktuelle Erhöhung der PKV-Beiträge sorgt selbstverständlich bei vielen Kunden für Verunsicherung: Hat man mit der R+V nun überhaupt noch eine beitragsstabile und zukunftsfähige private Krankenversicherung?

Wir können an dieser Stelle beruhigen: Die Beitragserhöhung 2027 der R+V Versicherung ist bei Weitem kein Einzelfall und nicht das Ende einer guten Absicherung. Nahezu zwei Drittel aller privaten Krankenversicherer passen ihre Beiträge zum Jahreswechsel an – und das nicht zu knapp. Hier eine Übersicht, welche Gesellschaften zum 01.01.2027 erhöhen und warum wir, egal ob gesetzlich oder privat versichert, regelmäßig mit Anpassungen rechnen müssen:
Beitragserhöhung in der PKV: Warum 2027 die Beiträge erneut steigen und was Sie tun können

Die R+V wurde bereits 1922 gegründet und hat ihren Sitz in Wiesbaden. Sie gehört zu den größten deutschen Versicherungsgruppen und ist Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Ihrem Ruf nach zu urteilen, handelt es sich bei der R+V um ein solides Versicherungsunternehmen mit einem starken wirtschaftlichen Wachstum. Das soll für uns aber erstmal kein ausschlaggebendes Kriterium für die Qualität der Krankenversicherung sein.

Um die Beitragsstabilität einer PKV zu bewerten, muss man die Beitragsentwicklung des gewählten (oder gewünschten) Tarifs über die letzten Jahre (besser Jahrzehnte) unter die Lupe nehmen. Am Beispiel der aktuell betroffenen Beamtentarife der R+V heißt das konkret: Die Tarife für Beihilfeberechtigte wurden zwischen 2023 und 2026 nicht angepasst und waren somit über drei Jahre beitragsstabil. Auf die letzten Beitragsjahre verteilt, ist die aktuelle Anpassung damit absolut im durchschnittlichen Bereich.

Die Anpassung der R+V im Vergleich zu anderen Krankenversicherern

Zieht man den Vergleich zu Tarifen anderer PKV-Anbieter – beispielsweise der Debeka nach nur 3 Jahren mit rund 40% Beitragssteigerung in 2025 – fällt die Erhöhung vergleichsweise glimpflich aus. Vergleicht man die Beitragshistorie im Branchendurchschnitt, zeigen sich nur wenige Anbieter beitragsstabiler, beispielsweise die Alte Oldenburger. Die ordentliche Prämienkalkulation dieser Gesellschaft macht sich jedoch durch höhere Einstiegsprämien bemerkbar. Günstiger wird’s also wahrscheinlich – bei relevanten Mitbewerbern mit starken Leistungen – bei einem Wechsel des Anbieters nicht.

Hinzu kommt, dass die R+V aus unserer Erfahrung recht kulant und fair bei der Rechnungserstattung ist. Auch hier kennen wir Anbieter, die weitaus „strenger“ bei der Einreichung von Rechnungen vorgehen, beispielsweise die ARAG. Doch, um bei dem Beispiel zu bleiben, auch diese PKV erhöht nach nur zwei Jahren erneut ihre Beiträge. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass die ARAG ihre Beiträge weniger gut kalkuliert hat.

Andere Gesellschaften sind darüber hinaus restriktiver in ihrer Annahmepolitik, was sich wiederum positiv auf deren Beitragsstabilität auswirken kann. Wie immer hat die Medaille zwei Seiten und es bleibt abhängig von den individuellen Erwartungen an den eigenen Versicherungsschutz, was auf lange Sicht wichtiger ist.

Kostenlose & unverbindliche Online-Beratung

Warum steigen die Beiträge überhaupt?

Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung sind das Ergebnis gesetzlich definierter Faktoren. Beispielsweise wenn die tatsächlichen Leistungsausgaben in einem Tarif die kalkulierten Kosten überschreiten. Standardmäßig liegt der Schwellenwert für Beitragsanpassungen bei einer Abweichung von 10%. Zulässig ist ebenfalls ein Schwellenwert von 5%, den einige Gesellschaften in ihren Bedingungen festlegen. Wird der festgelegte Wert in einem Tarif überschritten, ist die R+V gesetzlich dazu verpflichtet, die Prämie zu überprüfen und, falls nötig, anzupassen.

Die wichtigsten Gründe für Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung:

  1. Medizinischer Fortschritt und steigende Kosten
    Innovative Behandlungsmethoden, teurere Medikamente und modernste Technik erhöhen die durchschnittlichen Kosten pro Versicherten.
  2. Demografischer Wandel & gestiegene Inanspruchnahme im Alter
    Das Versichertenkollektiv wird durchschnittlich immer älter – mit erhöhtem Bedarf an Gesundheitsleitungen.
  3. Inflation & allgemeine Kostensteigerung
    Auch Arzneimittel, Personalkosten, Klinikleistungen und Ausstattung der Praxen und Krankenhäuser unterliegen den stetigen Preissteigerungen.
  4. Zinssituation (Kapitalerträge & Altersrückstellungen)
    Trotz steigender Zinsen: Die Erträge aus den Kapitalanlagen steigen im Verhältnis viel langsamer als Inflation und Krankheitskosten – das belastet auch die Tarife.
  5. Tarifstruktur, Versicherungsbestand, Risikoentwicklung
    Wenn das Versichertenkollektiv in einem Tarif viele Leistungen in Anspruch nimmt oder der Bestand schrumpft, kann das Auswirkungen auf die Kostenverteilung haben.

Beitragsanpassung: Welche Möglichkeiten haben Kunden der R+V?

Generell sollte man die erneute Beitragserhöhung in 2027 wenigstens zum Anlass nehmen, seinen aktuellen Versicherungsschutz und vorhandene Optionen zu prüfen, ob man seine Beitragskosten dauerhaft optimieren kann. Dazu gehören:

1. Interner Tarifwechsel nach §204 VVG

Jeder bei der R+V privat Versicherte hat laut Gesetzgeber ein Tarifwechselrecht und darf in einen günstigeren Tarif wechseln. Vorteile:

  • keine erneute Gesundheitsprüfung, solange keine Leistungsverbesserungen oder Mehrleistungen vereinbart werden
  • Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • Versicherungsdauer und vertragliche Rechte bleiben bestehen
  • Tarifwechsel unterliegt keinen Fristen und ist jederzeit zum Monatsanfang möglich
  • Schnelle Beitragsentlastung ohne Anbieterwechsel

Aber Vorsicht vor den Pauschalangeboten der Versicherer!

Die standardisierten Tarif-Empfehlungen im Mitteilungsschreiben der Versicherer
sind nicht die beste Wahl. Oft werden gute Leistungen reduziert, gestrichen oder der Selbstbehalt erhöht. Am besten den Tarifwechsel immer von einem unabhängigen Experten prüfen lassen.

2. Leistungen reduzieren

Zwar raten wir den Kunden allgemein nicht dazu, an dem Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung zu schrauben – denn: Die in der PKV einmal vertraglich vereinbarten Leistungen werden ein Leben lang garantiert und das ist der große Vorteil gegenüber der gesetzlichen Kasse. Aber bei kleineren Stellschrauben wie Wahlleistungen (z.B. Verzicht auf Einbettzimmer, Chefarztbehandlung etc.) kann man nach individuellen Prioritäten bestimmte Leistungen streichen.

3. Selbstbeteiligung erhöhen

Ein höherer Selbstbehalt ist eine kurzfristige und sofortige Möglichkeit, den PKV-Beitrag zu senken. Wir raten hier jedoch zu Vorsicht: die möglichen Mehrkosten im Leistungsfall sollten genau kalkuliert und beispielhaft durchgerechnet werden. Die monatliche Einsparung sollte deutlich höher liegen, ansonsten macht auch ein höherer Selbstbehalt keinen Sinn.

4. Wechsel in eine andere private Krankenversicherung

Mit der Beitragsanpassung haben Versicherte automatisch ein zweimonatiges Sonderkündigungsrecht ab Zugang der Mitteilung. Doch ein PKV-Wechsel birgt auch Risiken:

  • eine neue Gesundheitsprüfung
  • mögliche Risikozuschläge und Leistungsausschlüsse aufgrund neu hinzugekommener Diagnosen / Erkrankungen
  • teurere Beiträge durch höheres Einstiegsalter
  • angesparte Altersrückstellungen gehen teilweise verloren

Ein PKV-Wechsel kann sich für junge und gesunde Versicherte aber durchaus lohnen, wenn die Leistungen und die Beitragskalkulation bei einem anderen Anbieter in einem deutlich besseren Verhältnis stehen. Hier sollte man unbedingt einen professionellen und transparenten Vergleich bei einem anbieterunabhängigen Berater einholen.

Unbedingt beachten: Hast du krankhafte Diagnosen oder auffällige Befunde in der Patientenakte, kann die Beurteilung je nach Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen. Dann macht sich eine anonyme Risikovoranfrage bezahlt. Darüber können wir vor dem eigentlichen Antrag prüfen, ob und zu welchen Bedingungen dich ein privater Krankenversicherer aufnehmen würde.

Unsicher, was du angeben musst?

✓ Kostenloses & unverbindliches Erstgespräch
✓ Anonyme Risikovoranfrage bei mehreren Gesellschaften
✓ Spezialisierte Beratung für den PKV-Wechsel

Fazit zur Beitragserhöhung der R+V PKV 2027: Überlegt handeln

Beitragserhöhungen sind ein fester Bestandteil jeder Krankenversicherung. Die Gründe, wie steigende Gesundheitskosten, Inflation und Zinsentwicklung, betreffen die gesamte Gesundheitsbranche. Wer jetzt kopflos kündigt, kann beim neuen PKV-Anbieter schon im nächsten Jahr vor einer ähnlichen Situation stehen. Trotzdem lohnt es sich, die aktuelle Beitragsanpassung der R+V als Grund zur Optimierung zu sehen und deine Möglichkeiten prüfen zu lassen.

Tarifwechsel prüfen & unabhängig beraten lassen

Wir prüfen deine R+V-Tarife unabhängig, analysieren Einsparpotenziale und zeigen dir transparent und verständlich auf, ob ein interner Tarifwechsel, eine Anpassung oder ein Anbieterwechsel in deinem individuellen Fall sinnvoll ist.

Was unsere Mandanten sagen

Über 119 verifizierte Bewertungen mit einer Durchschnittsnote von 5,00 / 5,00 auf ProvenExpert. Beamtinnen, Beamte und Anwärter berichten von ihrer Beratung – ehrlich, persönlich und auf den öffentlichen Dienst zugeschnitten.

 

Häufige Fragen (FAQ) zur R+V Beitragserhöhung 2027

Ein klassischer Widerspruch ist nicht möglich, jedoch gilt ein Sonderkündigungsrecht innerhalb von acht Wochen ab Zugang des Informationsschreibens.

Nicht zwangsläufig. Die Anpassungen der Prämien fallen je nach Tarifbaustein, Eintrittsalter und Leistungsumfang unterschiedlich aus.

Oftmals ja. Bei einem internen Tarifwechsel können Beitragskosten gesenkt werden (bei gleichwertigen Leistungen) ohne dass eine neue Gesundheitsprüfung stattfinden muss.

Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung finden statt, wenn Leistungsausgaben des Versicherers vorgegebene Schwellenwerte überschreiten. Stetig steigende Kosten im Gesundheitssektor und immer älter werdende Versicherte sind die am häufigsten genannten Faktoren.

Jeder Privatversicherte hat das Recht innerhalb der Gesellschaft in einen günstigeren Tarif zu wechseln – unabhängig von einer Beitragsanpassung. Vorausgesetzt es gibt einen weiteren Tarif in der Sparte.

Ja, wenn die gesetzlichen Vorgaben nach § 203 VVG eingehalten wurden und die Begründungspflicht erfüllt wurde. Im Zweifel die Unterlagen von Experten prüfen lassen.

Für verhältnismäßig junge und gesunde Versicherte kann sich ein Wechsel des Anbieters langfristig rechnen. Es sollten aber genauestens die Beitragsstabilität, das Leistungsniveau und eventuelle Mehrkosten durch die erneute Gesundheitsprüfung kalkuliert und Angebote verglichen werden.

Kostenlosen Vergleich anfordern

Wir vergleichen für Sie das Kleingedruckte und beraten zu 100% neutral und ungebunden.

Kostenlose Beamten-Beratung vereinbaren

PKV, Beihilfe-Ergänzung, Dienstunfähigkeit & Pflege – ein Ansprechpartner, alle Anbieter.

„*“ zeigt erforderliche Felder an

Schritt 1 von 4

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.