Sparen für Kinder: Diese Kindersparpläne lohnen sich kurz- und langfristig
Ob für das eigene Kind, das Enkelkind oder Patentkind: Wir alle wollen etwas Geld für unseren Nachwuchs sparen und finanziell für die Zukunft der Kinder vorsorgen. Doch die Möglichkeiten das Ersparte anzulegen waren noch nie so vielfältig und undurchsichtig: Gibt es noch kurzfristige gewinnbringende Geldanlagen? Wo bekommt man langfristig die beste Rendite? Welche Kinderdepots sind sicher? Und wem kann man vertrauen, wo doch jede Bank nur hauseigene Produkte verkauft und sich in den sozialen Medien viele unseriöse Vermittler tummeln?
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Viele klassische und früher bewährte Geldanlagen wie Sparbücher oder Bausparverträge für Kinder haben ausgedient, da sie mehr Kosten verursachen als Zinsen einbringen.
- Tages- und Festgeldkonten eignen sich für vergleichsweise kurzfristige Sparpläne, jedoch nicht für langfristigen Vermögensaufbau, um für das Kind eine sichere finanzielle Grundlage zu schaffen.
- Wer früh mit dem Sparen beginnt und langfristig etwas für das Kind zurücklegt, kann mit ETFs oder Versicherungslösungen mit dem größten Wertzuwachs rechnen: zwischen 5% und 9% jährlich sind möglich.
Sparen für den Nachwuchs: Welche Geldanlage für Kinder ist die beste?
Das ist eine der häufigsten Fragen, die ich von meinen Kunden, die Nachwuchs erwarten oder kürzlich Eltern geworden sind, gestellt bekomme. Denn gerade was Themen wie Sparen und Investieren angeht, scheint in den sozialen Medien jeder (selbsternannte) Finanz-Influencer den heiligen Gral zu kennen. Doch wer wirklich aufklärt und wer nur im Auftrag von Kooperationspartnern Geldanlagen „verkauft“, ist hier schwer zu durchblicken.
Wer aber an dieser Stelle die übliche müde Floskel „es gibt nicht die EINE beste Geldanlage für Kinder“ erwartet, den kann ich beruhigen: Es gibt sie. Für jedes Budget. Denn selbst mit kleinsten Beträgen ist es möglich, langfristig ein kleines Vermögen anzusparen. Aber die beste Anlagestrategie ist gewiss abhängig von den individuellen finanziellen Voraussetzungen und Wünschen, was mit dem Ersparten für das Kind passieren soll:
- Soll ein monatlicher oder einmaliger Sparbeitrag investiert werden?
- Liegt das Sparziel in naher oder ferner Zukunft (z.B. Fahrrad, Führerschein, Ausbildung oder Vermögensaufbau für eine Immobilie oder die Altersvorsorge?)
- Wie hoch ist das Startkapital oder der regelmäßige Betrag für den Sparplan?
- Wie hoch ist die angestrebte Zielsumme am Ende des Sparplans?
Daher möchte ich an dieser Stelle einmal einen (neutralen!) überschaubaren und verständlichen Überblick über die besten Anlageprodukte für Kinder geben – vom klassischen Tagesgeld bis hin zum Aktien-ETF:
- für kleine monatliche Sparbeträge
- für größere Geldgeschenke
- für kurz- oder mittelfristige Sparziele
- und für einen langfristigen Vermögensaufbau.
Kurz: Für alle Eltern, Großeltern, Paten, Onkel und Tanten, die sich dieselben Fragen stellen und sich von dem Überangebot auf dem Finanzmarkt erschlagen fühlen.
Unser Beratungsangebot richtet sich selbstverständlich auch an alle Nicht-Beamten, an Selbstständige und Angestellte!
Welche Kindersparpläne empfehlen wir nicht?
Zu Beginn ein ganz kurzer Abriss von Geldanlagen und Sparplänen für Kinder, die wir hier nicht thematisieren und damit nicht empfehlen, weil sie absolut nicht profitabel, kostenintensiv oder komplett aus der Zeit gefallen sind:
- Sparbuch
- Bausparvertrag
- Ausbildungsversicherung
- Goldsparpläne
Kurzfristige Sparpläne: 1 bis 24 Monate
Unter die kurzfristigen Sparziele fällt alles, für das innerhalb der nächsten Monate bis zu zwei Jahren für das Kind gespart wird. Dazu gehört z.B. das Sparen auf das erste Fahrrad, auf die Finanzierung von Hobbys und Vereinsaktivitäten oder eine Klassenfahrt.
Kurzfristiges Sparen mit kleineren Beträgen
Tagesgeldkonto
Das Tagesgeld ist – wie der Name schon sagt – ein flexibles Sparkonto mit täglicher Verfügbarkeit. Das angesparte Geld kann jederzeit in kleinen Teilbeträgen oder in voller Höhe ohne Kündigungsfrist abgehoben werden. Auch Einzahlungen können jederzeit in unterschiedlicher Höhe getätigt werden. Die Ein- und Auszahlungen erfolgen über ein hinterlegtes Referenzkonto, in der Regel das Girokonto.
Viele Banken geben mittlerweile bis zu 3,5 % Zinsen auf ihre Tagesgeldkonten, allerdings gilt die Zinsgarantie nur für einen begrenzten Zeitraum – meist zwischen 3 und 6 Monaten. Daher ist das Tagesgeld ideal, um beispielsweise Geldgeschenke kurzfristig zu parken oder regelmäßiges Taschengeld zu sparen, welches bei kleineren Anschaffungen sofort ausgezahlt werden kann.
Das klassische Sparbuch ist überholt. Da Tagesgeldkonten momentan gut verzinst werden, hat das „gute alte Sparbuch“ weitestgehend ausgedient. Die Zinssätze für Sparbücher liegen aktuell im Schnitt zwischen 0,10% und 0,5% pro Jahr. Diese geringe Verzinsung führt durch die anhaltende Inflation sogar dazu, dass das Geld auf dem Sparbuch in der heutigen Zeit an Wert verliert.
Shahryar Honarbakhsh, Experte für Versicherungen & Finanzen
Kurzfristiges Sparen größerer Geldbeträge
1. Tagesgeldkonto
Bei hohen Spareinlagen (z.B. durch eine vorzeitige Auszahlung eines Erbanteils) oder größeren Geldgeschenken kann sich zum kurzfristigen Parken ebenfalls ein Tagesgeldkonto (wie oben beschrieben) lohnen. Beispielsweise, wenn man sich noch nicht im Klaren ist, wo und wie das Geld angelegt werden soll und diese Bedenkzeit überbrücken will.
Ein kleines Rechenbeispiel:
| Geldbetrag | Zinssatz | Zinsen 1 Monat | Zinsen 3 Monate | Endkapital |
|---|---|---|---|---|
| 4.500 € | 3,10 % | 139,50 € | 418,50 € | 4.918,50 € |
| 15.000 € | 3,10 % | 465 € | 1.395 € | 16.395 € |
| 35.000 € | 3,10 % | 1.085 € | 3.255 € | 38.150 € |
2. Festgeldkonto
Wer für sein Kind einen größeren Geldbetrag länger als drei Monate, aber nicht mehr als drei Jahre anlegen möchte, für den kann ein Festgeldkonto die beste Wahl sein. Vorausgesetzt man muss in diesem festgelegten Zeitraum nicht auf das Geld zugreifen. Beim Festgeld bekommt man die einmal vereinbarten Zinsen zugesichert, auch wenn der Leitzins in dem Zeitraum fallen sollte. Ein- und Auszahlungen sind während der Laufzeit nicht möglich.
Viele Banken geben einen Mindestbeitrag zwischen 1.000 und 5.000 Euro für die Eröffnung eines Festgeldkontos vor. Hohe Renditen darf man beim Festgeld jedoch nicht erwarten. Die meisten Kreditinstitute bieten aktuell zwischen 2,30% und 2,81% Zinsen. Viele Anbieter haben zudem eine Zinsstaffel für Festgeld, wobei sich die Zinsen bis zum 3. Jahr minimal erhöhen und nicht selten danach wieder sinken.
Sparkonten im Namen des Kindes eröffnen
Egal ob Girokonto, Tagesgeld oder Festgeldkonto: Idealerweise wird das Konto direkt im Namen des Kindes eröffnet, denn schließlich soll das Geld auch dem Kind gehören. Somit verwalten Eltern oder Erziehungsberechtigte das Konto nur. Ein weiterer Vorteil: Wird das Sparkonto auf den Namen des Kindes geführt, gilt für den Nachwuchs ein eigener steuerlicher Freibetrag von 1000 Euro.
Langfristige Sparpläne für Kinder
Die meisten Menschen, die einen Sparplan für das Kind, das Enkelkind oder das Patenkind verfolgen, beabsichtigen eine langfristigen Vermögensaufbau – beispielsweise für den Führerschein und das erste Auto, die Ausbildung, ein Eigenheim oder eine finanzielle Absicherung in Form einer lebenslangen Rente.
Dabei gilt für jede Spareinlage: Je früher man anfängt, desto mehr profitiert man vom Zinseszinseffekt der Geldanlage. Beginnen Eltern, Großeltern und Paten bei der Geburt des Kindes mit dem Sparen, lässt sich bis zum 18. Lebensjahr ein kleines Vermögen aufbauen. Wer darüber hinaus anlegen möchte, an die berufliche Absicherung oder Altersvorsorge denkt, kann schon heute den Grundstein für eine lebenslange finanzielle Sicherheit legen.
Wertpapierdepots: Langfristige Renditen mit Fondsparen & ETF für Kinder
Wer bei seinem Sparplan für das Kind an 10 Jahre oder besser noch an 15 oder 18 Jahre denkt, der ist mit Investmentdepots mit breit gestreuten Fonds bzw. ETFs am besten bedient. Denn hier bekommt man langfristig – und jeder Krise zum Trotz – die beste und renditestärkste Geldanlage. Denn würde man das Geld über die Laufzeit nur auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten anlegen, würde der Kapitalertrag am Ende gerade mal die Inflation ausgleichen.
Andersherum erwirtschaftet man eine nachweislich höhere Rendite, je länger der Anlagezeitraum gewählt wird: Beispielsweise, wenn man mit dem Sparplan für sein Kind Geld für eine Immobilie ansparen oder um die Altersvorsorge aufstocken möchte.
Beispiel: Renditeentwicklung über 30 Jahre
Die Entwicklung des globalen Aktienindex MSCI World über die letzten drei Jahrzehnte zeigt einen langfristigen Aufwärtstrend mit starken Schwankungen, was typisch für Aktienmärkte ist. Trotz Krisen wie der Finanzkrise in 2008 oder der Pandemie 2020 konnte der Index über die Zeitspanne hinweg langfristig positive Renditen erzielen. Die durchschnittliche jährliche Rendite lag in den vergangenen Jahrzehnten bei etwa 7–9 %.
Wichtig ist in erster Linie, dass man nur Geld anlegt, welches man über den gesamten Zeitraum nicht anfassen muss. So können zwischenzeitliche Kurseinbrüche ausgeglichen und Zinseszinseffekte optimal genutzt werden.
Natürlich ist bei der Wahl der ETFs auch die eigene Anlagestrategie entscheidend. Die meisten Menschen (wir eingeschlossen) entscheiden sich bei Geldanlagen für Kinder für einen eher konservativen Anlagestil. Das geht auch mit Fonds. Dazu unten mehr.
Tipp: Wer es sich offenhalten möchte, zwischenzeitlich doch etwas aus dem Spartopf für kleinere Anschaffungen abheben zu können, sollte die Geldanlage aufteilen. Zum Beispiel auf eine Mischung aus Festgeld und Fond- bzw. ETF-Sparplan.
Alle reden von ETFs – doch eignen sie sich als Sparplan für Kinder?
In Kinderdepots einzahlen und mit Fonds das Ersparte vermehren ist nicht kompliziert. Viele Wertpapierdepots für Minderjährige und Junior-Depots sind kostenlos und können bereits ab 1 Euro Mindestsparrate eröffnet werden. Eltern, Großeltern, Paten und Freunde können unabhängig voneinander Geld auf das Verrechnungskonto überweisen. Das Geld landet dann in dem gewählten Fonds- oder ETF-Sparplan.
ETFs sind börsengehandelte Fonds, die die Wertentwicklung eines bestimmten Index nachbilden. Kauft man einen Exchange Traded Funds (ETF), bekommt man einen Anteil an einem Index wie dem DAX, dem Dow Jones oder dem weltweiten MSCI World. Mit einem ETF investiert man in die Anteile vieler Unternehmen gleichzeitig, statt in einzelne Aktien. So ist man mit seinem Investment nicht von der Wertentwicklung eines einzelnen Unternehmens abhängig und das Risiko wird gestreut.
Beispiele:
- DAX: Ein ETF auf den deutschen Leitindex investiert in die enthaltenen 40 Aktien deutscher Unternehmen. Über den Kauf des ETF beteiligt man sich zu einem kleinen Teil an diesen Unternehmen.
- MSCI World: Ein ETF auf den MSCI World investiert in rund 1.500 große und mittelgroße Unternehmen aus rund 23 Industrieländern. Damit bekommt man als Anleger eine sehr breite Streuung über viele Branchen und Länder hinweg.
Was kostet ein ETF?
Die laufenden Verwaltungsgebühren für ETFs sind kostengünstiger als bei klassischen Investmentfonds, da sie einen Index passiv nachbilden und nicht aktiv von einem Fondsmanager verwaltet werden müssen. Die jährlichen Kosten betragen in der Regel zwischen 0,05% und 0,50% der Anlagesumme. Hinzu kommen die einmaligen Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf von ETF-Anteilen. Die laufenden und einmaligen Kosten für einen ETF variieren von Anbieter zu Anbieter.
Für einen monatlichen ETF-Sparplan erheben einige Kreditinstitute zusätzliche Gebühren (meist pro Ausführung), da etwas mehr Verwaltungsaufwand besteht. Es gibt aber auch Anbieter, die keine Extra-Kosten für Sparpläne verlangen.
Welche ETF eignen sich für Kindersparpläne?
Von den rund 2000 ETF an der deutschen Börse sind zwar viele auch als Sparpläne erhältlich, doch nicht alle sind als langfristige Kapitalanlage für den Nachwuchs geeignet. Wir empfehlen beispielsweise Aktien-ETF, welche einen breit gestreuten internationalen Index abbilden (wie den MSCI World).
Wir beraten Sie gerne transparent, unverbindlich und vor allem: anbieterunabhängig! Unser Beratungsangebot richtet sich selbstverständlich auch an alle Nicht-Beamten, an Selbstständige und Angestellte.
Investmentpolice: Langfristige Renditen im Versicherungsmantel
Wer an Sparpläne für Kinder denkt, hat selten Versicherungsfonds im Kopf. Doch hier gibt es heute sehr flexible und smarte Lösungen mit einer variablen Fondsauswahl inklusive ETFs:
- Für monatliche Sparpläne – meist ab 25 Euro. Der Betrag kann nachträglich bei Bedarf flexibel angepasst werden.
- Für Einmalbeträge – meist ab 200 Euro
- Nachträgliche Einmalzahlungen, wenn das Kind beispielsweise größere Geldgeschenke zu einem feierlichen Anlass bekommt, sind jederzeit möglich.
Ein kleines Beispiel, wie viel aus 50 Euro monatlich werden kann:
| Startzeitpunkt | Monatliche Sparrate | durchschnittlicher Zinssatz pro Jahr | Beitragssumme bis 67 Jahre | Gesamtguthaben bis 67 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| Ab Geburt | 50 Euro | 6% | 40.200 Euro | 376.011 Euro |
| Ab 27 Jahre | 50 Euro | 6% | 24.000 Euro | 76.015 Euro |
(Fondsgebundene Privatrente NFX(K), Fonds: iShares Core MSCI World ETF)
Die hervorzuhebenden Vorteile einer Geldanlage im Versicherungsmantel sind zweifellos:
- Die Möglichkeit, Bausteine optional hinzu zu wählen, die ebenfalls auf die finanzielle Absicherung des Kindes einzahlen – beispielsweise eine Einkommensschutz-Option im Fall einer Schul- oder Berufsunfähigkeit.
- Dass man (bzw. später das volljährige Kind) sich jederzeit Geld auszahlen lassen kann, wenn es sich kleine oder große Wünsche erfüllen möchte. Es wird höchstens ein Mindestbetrag festgelegt, welcher als Vertragsguthaben erhalten bleiben sollte, um die Versicherungspolice aufrechtzuerhalten.
- Dass sich bei Kindersparplänen im Rahmen einer Versicherung steuerliche Vorzüge bemerkbar machen.
- Die Möglichkeiten der Risikominimierung, z.B. durch eine „Protect-Option“, die es erlaubt, das angesparte Guthaben umzuschichten.
Was kostet ein Sparplan in Verbindung mit einer Versicherung?
Die Kosten der Abschluss- und Verwaltungsgebühren fallen, genau wie Transaktions- und Fondgebühren bei ETFs, je nach Anbieter sehr unterschiedlich aus. Wir empfehlen daher: immer auf eine insgesamt niedrige Effektivkostenquote achten! Während eine Effektivkostenquote von unter 1% ideal ist, können Kostenquoten von 2% oder mehr die Rendite massiv schmälern.
Erklärung Effektivkostenquote
Die Kostenquote bei der Altersvorsorge, oft als Effektivkostenquote dargestellt, ist entscheidend für die spätere Rentenhöhe und zeigt, wie viel Prozent der Beiträge und des Vermögens für Gebühren abgehen (z.B. Abschluss-, Verwaltungs-, Fonds- und Bestandsprovisionen).
Sparpläne für Kinder: Häufige Fragen
Für kurzfristige Spareinlagen von bis zu drei Jahren ist das Tagesgeldkonto derzeit die beste Wahl. Für langfristige Sparziele und einen gewinnbringenden Vermögensaufbau mit Zinseszins sind ETF-Sparpläne und Versicherungslösungen optimal.
Da man für Kinder in der Regel langfristig spart, empfehlen wir breit gestreute Aktienfonds und ETFs oder einen Sparplan im Rahmen einer Versicherung, um flexibel zu bleiben und bei Bedarf ergänzende Bausteine abzusichern. Wir vergleichen und berechnen für dich beide Varianten neutral und unverbindlich.
Weil die Mitarbeiter von Beamtenservice.de exzellent ausgebildete Experten im Finanz- und Versicherungswesen sind und einen vollumfänglichen Überblick über seriöse Anbieter haben. Sie handeln nicht im Auftrag eines Kreditinstituts oder einer Versicherungsgesellschaft, sondern arbeiten nur im Auftrag ihrer Kunden. So können die Finanzprofis die besten Geldanlagen aus dem breiten Marktangebot für ihre Kunden vergleichen und die optimalen Sparpläne für Kinder herausfiltern – vollkommen anbieterunabhängig.
Man kann selbstverständlich auch bei Geldanlagen in Verbindung mit Aktienfonds und ETF eine sicherheitsorientierte Strategie wählen. Zusätzliche Sicherheit schafft die Verteilung des Sparkapitals auf zwei verschiedene Anlagetypen – beispielsweise 50% im Juniordepot und 50% im Versicherungsmantel.
Darauf gibt es eigentlich nur eine Antwort: Sofort. Denn der wichtigste Faktor für einen guten Kindersparplan ist die Zeit. Je früher man ein Depot für das Kind eröffnet oder eine Versicherung abschließt, desto mehr kann man sich den Zinseszinseffekt zu Nutze machen. Idealerweise startet man deswegen schon bei der Geburt des Kindes, selbst kleine monatliche Beträge lohnen sich bei einer Laufzeit von mindestens 15 Jahren.
Wir raten grundsätzlich von Sparbüchern, Goldsparplänen, Bausparverträgen und Ausbildungsversicherungen ab, da diese sich heute aufgrund niedriger Zinsen bzw. hoher Kosten nicht mehr für den langfristigen Vermögensaufbau eignen.
Man braucht keinen hohen monatlichen Geldbeträge, um für ein Kind ein solides Startkapital zu sparen. Schon mit kleinen monatlichen Beträgen kann mit einem ETF- oder Fondsparplan ein kleines Vermögen ansparen. Vernünftige Sparpläne erlauben es, die Beiträge – je nach Lebenssituation – zu erhöhen oder zu reduzieren. Größere Geldgeschenke können einmalig investiert werden.