Die Allianz PKV erhöht 2026 wieder die Beiträge: Was bei einer Beitragserhöhung unternehmen?

Die Allianz erhöht im Mai 2026 schon wieder die PKV-Beiträge – dieses Mal sind rund zwei Drittel aller Versicherten betroffen, einige Tarife steigen sogar um bis zu 40 %. Welche Tarife aktuell erhöht werden, warum die Kosten erneut steigen und wie du sinnvoll auf Beitragserhöhungen deiner privaten Krankenversicherung reagieren kannst, erfährst du hier.

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Shahryar Honarbakhsh

PKV-Experte und ungebundener Versicherungsmakler
Stand 25.03.2026

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Die Allianz PKV erhöht 2026 die Beiträge für etwa zwei Drittel aller Versicherten: Nach der Beitragsanpassung für Selbstständige und Angestellte im Januar folgen Erhöhungen für Beamte und Anwärter ab dem 01.05.2026.
  • Die Erhöhungen bewegen sich je nach Tarif zwischen 0 % und 40 %, im Schnitt um 9 bis 18 %.
  • Von besonders starken Anpassungen betroffen: verkaufsgeschlossene, ältere Bisex-Tarife (bis zu 40 % Aufschlag) 
  • Unisex-Neugeschäftstarife steigen im Mittel um rund 9 %
  • Versicherte haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Beiträge zu senken – ohne den Versicherungsschutz zu gefährden.

PKV Beitragserhöhung bei der Allianz: Was steckt hinter der erneuten Anpassung? 

Inzwischen sind die Briefe mit dem wenig erfreulichem Inhalt bei den Kunden angekommen: Viele Versicherte der Allianz Privaten Krankenversicherung (APKV) haben 2026 eine Beitragsanpassung erhalten, die sich spürbar auf die monatlichen Ausgaben auswirkt. Die PKV-Tarife für Angestellte und Selbstständige in Krankenvollversicherungen wurden bereits zum 01. Januar 2026 erhöht. Ab dem 01. Mai 2026 folgen nun auch Erhöhungen in den Beihilfetarifen für Beamte und Beamtenanwärter.

Für manche Allianz-Kunden bedeutet das bis zu 150 Euro mehr pro Monat – eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung, die dieses Mal vor allem langjährig Versicherte trifft. Besonders ärgerlich: Die letzten Beitragsanpassungen der Allianz PKV gab es erst 2024 und 2025, also faktisch in zwei aufeinanderfolgenden Jahren.

Beispiel: Muster einer echten Beitragserhöhung der Allianz 2026

Die unten aufgeführten Beispiele veranschaulichen wie die Allianz ihre Versicherten über die Beitragserhöhung benachrichtigt:

Beispiel für ein Informationsschreiben über die Beitragserhöhung der Allianz PKV 2026
Beispielhaftes Informationsschreiben über die Beitragserhöhung der Allianz PKV 2026

Doch sind diese ständigen Beitragsanpassungen überhaupt gerechtfertigt? Und kann man der Erhöhung durch einen Widerspruch oder besser über einen Tarifwechsel innerhalb der Versicherung entkommen? Was passiert mit meinen Alterungsrückstellungen, wenn ich jetzt die PKV wechsle? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die aktuellen Beitragsanpassungen der Allianz.

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Wer ist von der Allianz PKV Beitragserhöhung 2026 betroffen?

Nicht alle Allianz-Kunden zahlen 2026 mehr. Die Beitragsanpassung trifft gezielt bestimmte Tarifgruppen:

Starke Anpassungen: Geschlossene Tarife (meist Bisex-Tarife)

Geschlossene und ältere Tarife mit sogenannter Bisex-Kalkulation – also Tarife, die nach unterschiedlichen Beiträgen für Männer und Frauen kalkuliert wurden – verzeichnen die höchsten Steigerungen. In einigen dieser Tarife sind Erhöhungen von bis zu 40 % möglich.

Der Grund: Das Versichertenkollektiv in diesen geschlossenen Tarifen wird mit der Zeit kleiner – durch Kündigung, Tarifwechsel oder den Tod von Versicherten. Die verbleibenden Versicherten müssen die Risiken gemeinsam tragen, was die Beiträge überproportional in die Höhe treibt.

Betroffene geschlossene Beihilfe-Tarife für Beamte sind:

BeihilfetarifMännerFrauenmännliche Jugendlicheweibliche JugendlicheKinder
81xxErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
813SErhöhungErhöhung
815SErhöhungErhöhung
83xxErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
83xxBWErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
84xxErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
85xxErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
71xErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
73xErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
74xErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
75xErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
BeihilfezusatztarifMännerFrauenmännliche Jugendlicheweibliche JugendlicheKinder
8300ErhöhungErhöhungBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkung
8301ErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
8302beitragsstabilBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkung
8303beitragsstabilBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkung
8600ErhöhungErhöhungErhöhungErhöhungErhöhung
86xxErhöhung/SenkungErhöhung/SenkungBeitragssenkungBeitragssenkungBeitragssenkung
8602beitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabil
BHEZRErhöhung/SenkungErhöhung/Senkung
BHEZTLxxErhöhung/SenkungErhöhung/Senkung
BeamtenanwärterMännerFrauen
BAxxbeitragsstabilbeitragsstabil
BSxxbeitragsstabilbeitragsstabil
BZxxbeitragsstabilbeitragsstabil

Betroffene geschlossene Tarife für Angestellte und Selbstständige sind u. a.:

701, 702, 703, 704, 705, 709, 710, 711, 712, 720, 722, 740, 741, 742, 750, AktiMed Best 90, AktiMed Best S, AktiMed Plus 90, AktiMed Plus 100, AktiMed Start 70, AktiMed Start 90, VS0, VS600, VS1200, VS2400, VSi, sowie Ärztetarife wie 760, 761, 764, 767, 768, 769, 780, 790 und weitere.

Ebenfalls betroffen von den Anpassungen: Bestimmte offene Unisex-Tarife

Auch einige neuere Unisex-Tarife sind von Erhöhungen betroffen.

Betroffene verkaufsoffene Beihilfe-Tarife für Beamte:

BeihilfetarifErwachseneJugendlicheKinder
BHAxxbeitragsstabilErhöhungErhöhung
BHA30SBbeitragsstabil
BHA35SBbeitragsstabil
BHA40SBbeitragsstabil
BHA45SBbeitragsstabil
BHA50SBbeitragsstabil
BHA51SBbeitragsstabil
BHKxxErhöhungErhöhungErhöhung
BHKxxBWErhöhungErhöhungErhöhung
BHZxxbeitragsstabilErhöhungErhöhung
BeihilfezusatzErwachseneJugendlicheKinder
BHE1KErhöhungErhöhungErhöhung
BHE2Kbeitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabil
BHEBbeitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabil
BHEPbeitragsstabilbeitragsstabilbeitragsstabil
BeamtenanwärtertarifErwachsene
BHRAxxbeitragsstabil
BHRKxxbeitragsstabil
BHRZxxbeitragsstabil
BHRE2Kbeitragsstabil

Betroffene offene Tarife für Selbstständige und Angestellte: 

In der Krankvollversicherung sind erstmals auch die Tarifreihe MeinGesundheitsschutz mit den Tarifen GSB70 und GSP70, die zum 1. Januar 2026 ihre erste Beitragsanpassung erleben.

Nicht betroffen: Bei den verkaufsoffenen Tarifen sind folgende Tarife beitragsstabil:

  • Anwärtertarife
  • Ambulanttarife BHA (Erwachsene)
  • Zahntarife BHZ (Erwachsene)
  • Beihilfeergänzung Krankenhaus Zweibettzimmer (BHE2K)
  • Beihilfeergänzung Plus/Best (BHEP/BHEB)

Für verkaufsoffene Tarife, die in 2026 stabil bleiben, hat die Allianz eine Beitragsgarantie bis 30.04.2027 ausgesprochen.

Warum steigen die PKV-Beiträge bei der Allianz 2026?

Eine Beitragserhöhung in der PKV findet nicht beliebig statt – sie unterliegt strengen gesetzlichen Voraussetzungen. Private Krankenversicherer sind gesetzlich verpflichtet, ihre Tarife jährlich auf ihre Finanzierbarkeit zu prüfen. Übersteigt die Abweichung zwischen kalkulierten und tatsächlichen Leistungsausgaben einen definierten Schwellenwert (in der Regel 10 %), muss eine Anpassung erfolgen. Die Prüfung erfolgt durch einen unabhängigen Treuhänder und wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht.

Die wichtigsten Kostentreiber im Überblick

  • Medizinischer Fortschritt: Neue Therapien und Medikamente kosten enorm. Innovative Krebsbehandlungen wie CAR-T-Zelltherapien können mehrere hunderttausend Euro pro Patient kosten – Kosten, die die PKV vollständig übernimmt, während die GKV oft restriktiver agiert.
  • Inflation im Gesundheitswesen: Löhne für Ärzte und Pflegepersonal, Kosten für medizinische Geräte und Medikamente – all das ist in den letzten Jahren deutlich teurer geworden.
  • Demografischer Wandel: Eine alternde Bevölkerung beansprucht medizinische Leistungen häufiger und intensiver. Die Alterungsrückstellungen müssen entsprechend höher kalkuliert werden.
  • Neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ): Die Reform der ärztlichen Gebührenordnung wird mittelfristig weitere Kostensteigerungen im ambulanten Bereich nach sich ziehen.

Branchenweiter Trend: Die Allianz ist nicht allein. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind branchenweit rund 60 % aller PKV-Versicherten von Beitragserhöhungen zum 1. Januar 2026 betroffen. Die durchschnittliche Anpassung liegt branchenweit bei etwa 13 %. Die Allianz liegt mit 9 bis 18 % im oberen Mittelfeld des Marktdurchschnitts.

Die Allianz ist nicht allein. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind rund 60 % aller PKV-Versicherten in 2026 von Beitragserhöhungen betroffen. Die durchschnittliche Anpassung liegt branchenweit bei etwa 13 %. Die Allianz liegt mit 9 bis 18 % im oberen Mittelfeld des Marktdurchschnitts.
Shahryar Honarbakhsh
Experte für private Krankenversicherungen, CEO Beamtenservice.de GmbH

Betroffen von einer Beitragserhöhung der PKV? Das sind deine Rechte:

Eine Beitragserhöhung musst du nicht einfach hinnehmen. Als PKV-Versicherter hast du bei einer Beitragsanpassung immer folgende Rechte:

  1. Sonderkündigungsrecht
    Bei einer Beitragserhöhung steht dir ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. Die Kündigung muss innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Erhöhungsmitteilung eingehen. Sie wirkt dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung.
    Wichtig: Ein Anbieterwechsel ist nicht immer von Vorteil, vor allem nicht für langjährig Versicherte (Verlust der Alterungsrückstellungen, neue Gesundheitsprüfung). Prüfe diese Option sorgfältig, bevor du handelst und hol dir sicherheitshalber von einem unabhängigen Makler einen professionellen PKV-Vergleich ein. (Das ist übrigens kostenlos!)
  2. Anspruch auf Begründung
    Die Beitragserhöhung muss formal und inhaltlich korrekt begründet sein. Du hast das Recht, die kalkulatorische Grundlage der Anpassung bei der Allianz anzufordern und prüfen zu lassen.
  3. Recht auf internen Tarifwechsel (§ 204 VVG)
    Das ist in der Praxis meist die beste und sicherste Option: Das Versicherungsvertragsgesetz gibt dir das Recht, innerhalb deiner Versicherungsgesellschaft in einen anderen Tarif zu wechseln – ohne Verlust deiner Alterungsrückstellungen, ohne neue Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten.
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Was tun bei der Allianz PKV Beitragserhöhung 2026? Deine Optionen im Vergleich

Option 1: Interner Tarifwechsel bei der Allianz (§ 204 VVG) – Empfehlung für die meisten

Der interne Tarifwechsel ist für die meisten Betroffenen die klügste Reaktion auf eine Beitragserhöhung. Du wechselst innerhalb der Allianz in einen Tarif, der besser oder mindestens genauso zu deiner aktuellen Lebenssituation passt und günstiger ist.

Deine Vorteile:

  • Alle aufgebauten Alterungsrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • Keine Gesundheitsprüfung erforderlich
  • Keine Wartezeiten auf Leistungen
  • Beitragsersparnis oft ohne Abstriche bei wichtigen Leistungen möglich
  • Kein Verlust des Versicherungsschutzes

Viele langjährig Versicherte haben das größte Einsparpotenzial – gerade weil ihre älteren Verträge über Jahre hinweg nicht optimiert wurden.

Option 2: Selbstbehalt anpassen

Wer bereit ist, im Krankheitsfall mehr aus eigener Tasche zu zahlen, kann durch Erhöhung des Selbstbehalts den monatlichen Beitrag spürbar senken. Diese Option eignet sich besonders für Versicherte, die selten Arztleistungen in Anspruch nehmen.
Beachte: Ein höherer Selbstbehalt kann die steuerliche Absetzbarkeit negativ beeinflussen und bedeutet im Krankheitsfall höhere Eigenkosten. Diese Mehrkosten sollten vor allem mit Blick auf die Zukunft sorgfältig kalkuliert werden.

Option 3: Beitragsentlastungstarif (BET) abschließen

Ein Beitragsentlastungstarif funktioniert wie ein Sparplan: Du zahlst heute einen kleinen Zusatzbeitrag, der angespart wird und ab einem bestimmten Alter – meist 65 oder 67 Jahre – deinen regulären PKV-Beitrag senkt. Sinnvoll vor allem für jüngere Versicherte mit Blick auf die Rentenjahre.

Option 4: Wechsel zu einem anderen Anbieter – mit Bedacht

Ein Anbieterwechsel sollte gut überlegt sein. Folgende Nachteile sind zu bedenken:

  • Verlust aller Alterungsrückstellungen beim alten Anbieter (bei Verträgen vor 2009)
  • Neue Gesundheitsprüfung – Vorerkrankungen können zur Ablehnung oder zu Risikoaufschlägen führen
  • Neue Wartezeiten für bestimmte Leistungen

Wer jung, gesund und noch nicht lange bei der Allianz versichert ist, kann einen Anbieterwechsel jedoch ernsthaft in Betracht ziehen, besonders wenn vergleichbare PKV-Tarife anderer Anbieter langfristig stabiler kalkuliert sind.

Option 5: Zurück in die GKV? Nur in Ausnahmefällen

Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ist für die meisten Selbstständigen und gut verdienende Angestellte faktisch nicht möglich – zumindest nicht ohne erhebliche Einkommensänderungen. Auch dieser Schritt sollte unbedingt mit einem unabhängigen Experten besprochen werden.

Häufige Fehler nach einer PKV-Beitragserhöhung – und wie du sie vermeidest

Fehler 1: Vorschnell kündigen

Die Kündigung mag verlockend erscheinen, bedeutet aber oft den Verlust jahrelang aufgebauter Alterungsrückstellungen. Prüfe zuerst immer den internen Tarifwechsel.

Fehler 2: Gar nichts tun

Viele Versicherte nehmen die Erhöhung still hin – dabei lassen sie oft erhebliches Einsparpotenzial ungenutzt. Wer seinen PKV-Tarif nie überprüfen lässt, zahlt häufig deutlich mehr als nötig.

Fehler 3: Dem falschen Ansprechpartner vertrauen

Ein Allianz-Vertriebsmitarbeiter kann Ihnen nur Allianz-Produkte anbieten. Wer den Markt wirklich überblicken will, braucht einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Fehler 4: Formfehler bei der Kündigung

Wenn du das Sonderkündigungsrecht nutzen möchtest, achte auf die Fristen und die korrekte schriftliche Form. Ein Formfehler kann dazu führen, dass deine Kündigung unwirksam ist.

Allianz PKV im Marktvergleich: Wie schneidet sie ab?

Die Allianz ist mit rund 1,4 Millionen betroffenen Verträgen und 1,7 Millionen Kunden einer der größten Anbieter im PKV-Markt. Als DAX-Konzern mit globaler Präsenz verfügt sie über eine solide Kapitalausstattung – die Nettoverzinsung liegt bei 3,5 %, was auf eine gute Kapitalanlage hindeutet.

Allerdings zeigt die hohe Schadenquote von 81,6 %, dass steigende Leistungsaufwendungen die Allianz mittelfristig zu weiteren Anpassungen zwingen könnten. Wer langfristig günstigere Beiträge anstrebt, sollte prüfen, ob neuere Tarife – sowohl innerhalb der Allianz als auch bei anderen Anbietern – anders und stabiler kalkuliert sind.

Fazit: Aktiv werden zahlt sich aus

Die Allianz PKV Beitragserhöhung 2026 trifft viele Versicherte hart, aber sie ist kein Schicksal, das man einfach hinnehmen muss. Mit dem richtigen Wissen und dem richtigen Ansprechpartner an deiner Seite lassen sich in vielen Fällen erhebliche Einsparungen erzielen. Sogar oft ohne Abstriche beim Versicherungsschutz.

Das Wichtigste zuerst: Lass deinen aktuellen Tarif von einem unabhängigen Experten prüfen, bevor du vorschnell kündigen oder blind weiterzahlst. Der interne Tarifwechsel nach § 204 VVG ist für viele Betroffene der klügste erste Schritt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist die Allianz PKV Beitragserhöhung 2026 genau?

Die Erhöhung variiert je nach Tarif und Altersgruppe zwischen 0 % und 40 %. Im Durchschnitt liegt die Anpassung bei 9 bis 18 % über alle betroffenen Tarife.

Welche Allianz PKV Tarife sind 2026 betroffen?

Vor allem ältere geschlossene Bisex-Tarife (z. B. 701–712, AktiMed-Reihe, VS-Reihe) sowie einige Unisex-Tarife. Offene Neugeschäftstarife bleiben weitgehend stabil.

Kann ich wegen der Beitragserhöhung kündigen?

Ja, alle Betroffenen haben ein Sonderkündigungsrecht – innerhalb von zwei Monaten nach Zugang der Erhöhungsmitteilung. Prüfe jedoch vorher alle Alternativen, besonders den internen Tarifwechsel.

Was ist ein interner Tarifwechsel nach § 204 VVG?

Das gesetzlich verankerte Recht, innerhalb Ihres PKV-Anbieters in einen anderen Tarif zu wechseln – ohne Verlust der Alterungsrückstellungen, ohne Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten.

Muss ich die Beitragserhöhung der Allianz einfach akzeptieren?

Nein. Du kannst den Tarif wechseln (intern oder extern), den Selbstbehalt anpassen, einen Beitragsentlastungstarif abschließen oder – im Extremfall – kündigen. Eine unabhängige Beratung hilft dir, die beste Option zu finden.

Ist die Allianz PKV Beitragserhöhung 2026 rechtlich zulässig?

Ja, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Anpassung muss von einem unabhängigen Treuhänder geprüft und von der BaFin überwacht werden.

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